Wie soll man verfahren mit der xenophoben Wutbürgerei?

Es ist die Zeit der Jahresabschlüsse. Überall werden Rankings gebildet über die Themen des Jahres. Ukraine ist dabei. Putin. Der US-NeoNeoImperialismus (oder ist es schon NeoNeoNeo?). Die schröckliche Überwachung (lesen Sie dazu auch meine aktuellen Statusmeldungen auf twitter und facebook – grad eben war ich in der Küche Plätzchen essen, heimlich). Und die Ratlosigkeit allerorten zu den in 2014 offen und auf den Plätzen der Republik sich sammelnden Scharen von Leuten, die völlig irrationale und komplett hanebüchene Dinge in Megaphone brüllen, als hätte es so etwas wie Rationalität und Überlegung nie gegeben. „Wie soll man verfahren mit der xenophoben Wutbürgerei?“ weiterlesen

Wie soll man verfahren mit der xenophoben Wutbürgerei?

Fußballjahr 2014 – grandios und seltsam

Der Comedian Dieter Nuhr macht seit einigen Jahren einen Spezialauftritt im Öffentlich-Rechtlichen als „Jahresrückblick“. Im Rückblick auf 2014 setzte er darin als eine Art „Hauptthema“ die Tendenz der letzten Jahre fort, auf völlig irrationale Seltsamkeiten hinzuweisen, die öffentliche Themen wurden – Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit Putin, verrückte Leute aller Art, die unter irgendwelchen völlig beliebigen Etiketten wildeste Steinzeitlichkeiten zu Bedeutsamkeiten hochschreien und dergleichen Absonderlichkeiten mehr. Früher eher ein lustiges kleines Nebenthema, im Jahr 2014 jedoch der bestimmende rote Faden.

Es war eine ganz, ganz schlechte Sendung! Denn das eine, einzige wichtige Ereignis kam (soweit ich erinnere) nur zwei- oder dreimal vor. *Und* es kam noch nicht einmal als Abschluss und wesentliches Resümee vor. Muß man sich mal vorstellen! Aber so sind die TV-Clowns: die DFB-Auswahlmannschaft der Männer wird Fußballweltmeister und es wird in einem Jahresrückblick nicht ausreichend gewürdigt. „Fußballjahr 2014 – grandios und seltsam“ weiterlesen

Fußballjahr 2014 – grandios und seltsam

Eindrücke von „damals“ – e-Reader (wo geht’s lank, Peter Punk?)

Hinweise zum Folgenden

Ende 2000 war es in einem unwichtigen news forum ein Thema, wie sich unter den sich abzeichnenden „Netzbedingungen“ das Buch als Ware und Gegenstand wohl entwickeln könnte. Aus der Perspektive eines Konsumenten habe ich einige Beiträge hierzu geschrieben, die in einer Art „essayistischem“ Zusammenhang zueinander stehen. „Eindrücke von „damals“ – e-Reader (wo geht’s lank, Peter Punk?)“ weiterlesen

Eindrücke von „damals“ – e-Reader (wo geht’s lank, Peter Punk?)

Blättertod 6 – Lügenpresse!

Wenn im Jahr 2014 ausgesprochen selbsternannte „anständige“ Bürger (**Anm.**) einen (meist) montäglichen „Spaziergang“ unternehmen, der nach den Regeln sogenannter „flashmobs“ vereinbart wird, dann verweigern sie sich unter anderem auch Gesprächen mit der „Presse“, die die Gründe für den „Bürgerprotest“ bei den Spaziergängern zu erfragen versucht. Das ist für einen nicht völlig vernachlässigbaren Teil der Bevölkerung mittlerweile ein programmatisches Vorgehen, das sich über etliche Jahre bis zum heutigen Stand entwickelte, viel mit dem „Netz“ und den dadurch neu entstandenen Vernetzungsmöglichkeiten zu tun hat und sich hauptsächlich in seit vielen Jahrzehnten bekannten Kurzbegriffen der „Bewegung“ ausdrückt wie „Lügenpresse“, „Systempresse“, „Propagandaknechte“, „Mainstream-Medien“ und dergleichen mehr. Gemeint ist mit diesen völlig abseitigen Verdammungen aller seriösen journalistischen Plattformen, diese würden systematisch, gewollt und interessegeleitet bestimmte „Wahrheiten“, wie sie dieser Teil der Bevölkerung als existent behauptet, unterdrücken, zensieren, verfälschen oder bestreiten. Für die „Pegida„-Spaziergänger, die „Mahnwachen„, die „HoGeSa„, „Pro-NRW“ u.ä., altbekannnte Nazi-/Neonazi-Gruppierungen, aber natürlich und wie auch schon immer gehabt auch die extrem-radikale „Linke“ und solche ideologische Trupps wie „Salafisten“ und ähnliche gilt es als prinzipiell und unabänderlich ausgemacht – und dies von vorneherein! -, die bürgerliche Presselandschaft sei schon von ihren Voraussetzungen her nicht imstande, ihre Ansichten über „Tatsachen“ und „Fakten“ zu begreifen, darzustellen oder zu transportieren. Daher wird von diesem Teil der Bevölkerung die „Presse“ in Gänze, Bausch&Bogen und komplett abgelehnt. „Blättertod 6 – Lügenpresse!“ weiterlesen

Blättertod 6 – Lügenpresse!

Eindrücke von „damals“ – 9/11

Auf diesem Blog werden auch asbachuralte Meinungsäußerungen eingestellt, die irgendwann mal irgendwo von mir hingepostet wurden. Der Grund dafür ist, dass solche Artikelzombies irgendwas enthalten, worauf sich der Blog insgesamt oder einzelne Artikel darin beziehen (könnten). Die hier miteinander verbundenen Postings entstanden in Reaktion auf die (mediale) Kenntnisnahme der 9/11-Ereignisse und der Tage danach. Es sind Auszüge einer lfd. Diskussion einer news group. Aus mittlerweile offensichtlichen Gründen könnte auch dieser Auszug für andere Artikel relevant sein, auch wenn die Auszüge selber schon meinungstragend sind.

11.9.2001:

Fassungslos …

Hm, nach einigen Stunden Fernsehn fiel mir auch nur das folgende Geschreibsel ein. „Eindrücke von „damals“ – 9/11″ weiterlesen

Eindrücke von „damals“ – 9/11

Blättertod 5 – Was ist ein Artikel online wert?

(enthält Ergänzung Sept. 2015 zu „blendle“)

Link-Hilfe: Alle „Blättertod“-Beiträge übersichtlich in Reihenfolge

Im Marketing ist eine Frage wie „Was ist das oder jenes wert?“ totaler Unfug. Denn dort lautete die Antwort immer schon: „Es ist das wert, was Leute bereit sind dafür zu bezahlen.“ Und die eigentliche, alles und jeden im Marketing beschäftigende Frage ist: „Wie kriegen wir die Leute dazu, für dieses oder jenes Geld auszugeben?“. Und egal welche großräumigen Weltsichten jemand auch immer haben mag – jeder mit einem Minimum an Fähigkeit zur Selbstkritik wird zugestehen müssen, diesen Marketing-Leuten schon mal oder öfter oder durchgängig auf den Leim gegangen zu sein. „Blättertod 5 – Was ist ein Artikel online wert?“ weiterlesen

Blättertod 5 – Was ist ein Artikel online wert?

Burka oder Arschgeweih? Lieber das in der Mitte.

Seit einigen Jahren läuft eine Diskussion in Westeuropa über das Tragen von „Körperschleiern“ im öffentlichen Raum. Damit ist mal ausnahmsweise nicht die Vermummung von randalierenden Demonstranten gemeint (die hatten wir ja immerhin auch schon und es ist auch trotz gesetzlicher Regelung nichts geklärt), sondern seltsame Überwürfe über der Oberbekleidung von Frauen, die das Gesicht, Teile des oder nahezu den ganzen „Körper“ verdecken. Solche Überwürfe gibt es auch in fernen Gegenden mit einer Art Gitterstruktur vor den Augen des Trägers, hier herum bleiben zumindest die Augen meist frei. „Burka oder Arschgeweih? Lieber das in der Mitte.“ weiterlesen

Burka oder Arschgeweih? Lieber das in der Mitte.